{"id":249,"date":"2005-08-13T16:10:51","date_gmt":"2005-08-13T15:10:51","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kradolfer.info\/Veloreisen\/?p=249"},"modified":"2021-09-06T16:17:15","modified_gmt":"2021-09-06T15:17:15","slug":"wien-donaudelta-2005-woche-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kradolfer.info\/Veloreisen\/?p=249","title":{"rendered":"Wien &#8211; Donaudelta 2005 Woche 2"},"content":{"rendered":"<p><b><span style=\"font-size: large;\">2. Woche (von Budapest nach Novi Sad, ca. 406 km)<\/span><\/b><\/p>\n<p>Nach einer Woche genauer und detaillierter Angaben aus dem bikeline-F\u00fchrer sind wir nun f\u00fcr die kommenden Wochen auf unsere eigenen gesammelten Notizen (Dank an die diversen ReiseberichterstatterInnen!) angewiesen. F\u00fcr Ungarn haben wir eine Michelin-Karte 1:400&#8217;000 (Nr. 732), die sich als sehr geeignet erweist. F\u00fcr Serbien eine Karte 1:500&#8217;000 von Gizimap. Zus\u00e4tzliche Unterst\u00fctzung gibt das GPS 60CS von Garmin. Zwar sind keine besonderen GPS-Karten f\u00fcr Osteuropa verf\u00fcgbar, aber in der so genannten Base-Map, die standardm\u00e4ssig geladen ist, sind erstaunlich viele D\u00f6rfer erfasst. Wir k\u00f6nnen so unseren Standort immer ziemlich genau feststellen, nur die Strassen m\u00fcssen wir selber finden!<br \/>\nZudem hat uns in Komarom eine nette Mitarbeiterin an der Rezeption eine Radkarte von Ungarn geschenkt, die uns bei der Streckenfestlegung zus\u00e4tzlich hilft.<\/p>\n<table border=\"0\" width=\"100%\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" valign=\"top\" bgcolor=\"#FFFF99\" width=\"100%\" height=\"32\"><b>Budapest &#8211; Insel Csepe &#8211; Tars &#8211; Szalkszentmarton\u00a0 (6. Etappe, So 3.7.2005, 5:00 h, ca. 77 km)<\/b><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"36%\">\n<p align=\"left\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone\" src=\"http:\/\/www.kradolfer.info\/images\/etap6.jpg\" width=\"201\" height=\"395\" \/><\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"64%\"><b>Wohin der Wind uns weht<br \/>\n<\/b>Bei herrlichstem Wetter und leergefegten Strassen verlassen wir am Sonntagmorgen Budapest. Wir folgen der Donau und wechseln nach einigen Kilometern auf die Insel Csepe. Riesige Wohnsiedlungen reihen sich aneinander und wir haben das Gef\u00fchl, dass die Stadt nicht enden will. Als wir Budapest endlich hinter uns haben, folgte die n\u00e4chste Ueberraschung. &#8222;Auchan&#8220;, eine Supermarktkette, die wir aus Frankreich kennen, hat einen riesigen Laden aufgestellt.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"100%\">\u00a0Auf dem grossen Parkplatz verlieren sich die wenigen Autos, die Leute kommen mit dem Linienbus einkaufen. Der Laden mit 50 Kassen ist heute sicher noch viel zu gross, aber da wird wohl auf die Zukunft gesetzt.Nach der Unterquerung der Autobahnumfahrung wird es schnell ruhiger auf den Strassen und die Landwirtschaft gewinnt die Oberhand. Ein hilfreicher R\u00fcckenwind schiebt uns durch die Gegend. Wir passieren Rackeve, welches zwar \u00fcber Hotels verf\u00fcgt, aber nach dem Ruhetag wollten wir etwas weiter fahren. Nach Makad passieren wir einen (fast wilden) Campingplatz, entlang der Donau. Am Ende der Insel ist ein kleines Kraftwerk mit einem Uebergang f\u00fcr Fussg\u00e4nger und Radfahrer Richtung Tass. Dieser Uebergang ist auf den wenigsten Karten ersichtlich, aber es gibt ihn tats\u00e4chlich.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"100%\">\n<table id=\"table7\" border=\"0\" width=\"100%\">\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"351\"><a href=\"http:\/\/www.kradolfer.info\/images\/Budapest3.JPG\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/www.kradolfer.info\/images\/Budapest3_k.JPG\" width=\"350\" height=\"262\" border=\"0\" \/><\/a><\/td>\n<td width=\"34\"><\/td>\n<td width=\"455\"><a href=\"http:\/\/www.kradolfer.info\/images\/Getreide.JPG\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/www.kradolfer.info\/images\/Getreide_k.JPG\" width=\"350\" height=\"262\" border=\"0\" \/><\/a><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"left\" width=\"351\"><b><span style=\"font-size: small;\">Superwetter beim Verlassen von Budapest<\/span><\/b><\/td>\n<td align=\"left\" width=\"34\"><\/td>\n<td align=\"left\" width=\"455\"><b><span style=\"font-size: small;\">Getreide fast bis zum Horizont<\/span><\/b><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"100%\">Da es in Tass keine Unterkunft geben soll, fahren wir auf der &#8222;51&#8220; weiter und stossen bereits nach 5 km bei Szalkszentmarton auf ein Motel, welches einen guten Eindruck macht. In einem sauberen Zimmer (ca. 20 Euro) verbringen wir nach einem feinen Essen eine gute Nacht.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" valign=\"top\" bgcolor=\"#FFFF99\" width=\"100%\"><b>Szalkszentmarton &#8211; Kalocsa &#8211; Fajsz (7. Etappe, Mo 4.7.2005, 5:10 h, ca. 74 km)<\/b><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"36%\">\n<p align=\"left\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/www.kradolfer.info\/images\/etap7.jpg\" width=\"181\" height=\"405\" \/><\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"64%\"><b>Stillgelegte F\u00e4hre<br \/>\n<\/b>Das sch\u00f6ne Wetter ist weiterhin unser Begleiter und auch der Wind schiebt weiter von hinten.<br \/>\nWir folgen weiterhin der &#8222;51&#8220; und staunen, dass bereits nach etwa 10 km ein weiteres Motel steht. Wir verpflegen uns laufend in Dorfl\u00e4den und erreichen am fr\u00fchen Nachmittag Kalocsa, der gr\u00f6sste Ort am heutigen Tag.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"100%\">Eine grosse Orientierungstafel macht uns klar, dass wir hier keine Unterkunft finden w\u00fcrden, was uns von Passanten best\u00e4tigt wird. Zwei um Geld bettelnden Knaben offerieren wir von unseren S\u00fcssigkeiten, aber nur einer ist interessiert.<br \/>\nWir machen uns weiter Richtung S\u00fcden und nach 13 km erreichen wir die Abzweigung zum Dorf Fajsz. Doris macht am Dorfrand Pause, w\u00e4hrend ich die rechteckig angelegten Strassen nach einer Unterkunft suchend, abfahre. Ein Cabriolet mit Wiener Schildern wird schliesslich unsere &#8222;Rettung&#8220;. Der pensionierte Ungar, der sowohl hier wie auch in Wien lebt, erkl\u00e4rt mir, bei welcher Gastst\u00e4tte auch Zimmer vermietet w\u00fcrden. (Auf der Einfahrtsstrasse ins Dorf nach etwa 2-300m auf der rechten Seite. Die Gastst\u00e4tte befindet sich im Untergeschoss)Mit H\u00e4nden und F\u00fcssen mache ich darauf dem freundlichen Gastwirt klar, was ich suche. Schliesslich verstehen wir uns bestens und wir erhalten f\u00fcr 12 Euro ein einfaches Zimmer mit Dusche\/WC einen Stock h\u00f6her. Stolz zeigt uns der Hausherr seine zwei Pferde und eine halbe Stunde folgen wir seiner Frau nach, die uns die Pferde nochmals zeigt!<\/p>\n<table id=\"table2\" border=\"0\" width=\"100%\">\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"351\"><a href=\"http:\/\/www.kradolfer.info\/images\/Auftanken.JPG\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/www.kradolfer.info\/images\/Auftanken_k.JPG\" width=\"350\" height=\"262\" border=\"0\" \/><\/a><\/td>\n<td width=\"34\"><\/td>\n<td width=\"455\"><a href=\"http:\/\/www.kradolfer.info\/images\/Knoblauch.JPG\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/www.kradolfer.info\/images\/Knoblauch_k.JPG\" width=\"350\" height=\"262\" border=\"0\" \/><\/a><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"left\" width=\"351\"><b><span style=\"font-size: small;\">Bereit zum Auftanken<\/span><\/b><\/td>\n<td align=\"left\" width=\"34\"><\/td>\n<td align=\"left\" width=\"455\"><b><span style=\"font-size: small;\">Knoblauch gegen Vampire?<\/span><\/b><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Vor dem Essen rekognosziere ich f\u00fcr den Folgetag noch den Weg auf dem Damm und schaue mir noch die Anlegestelle der\u00a0<b>stillgelegten F\u00e4hre\u00a0<\/b>an.\u00a0<b><span style=\"color: #ff0000;\">Achtung !<\/span><\/b>\u00a0Auf vielen Karten wird diese F\u00e4hrverbindung immer noch gef\u00fchrt. Sie ist aber wegen der nahe gelegenen neuen Autobahnbr\u00fccke nicht mehr in Betrieb.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" valign=\"top\" bgcolor=\"#FFFF99\" width=\"100%\"><b>Fajsz &#8211; Baja &#8211; Dunalfalva (F\u00e4hre) &#8211; Mohacs (8. Etappe, Di 5.7.2005, 5:05 h, ca. 75 km)<\/b><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"36%\">\n<p align=\"left\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone\" src=\"http:\/\/www.kradolfer.info\/images\/etap8.jpg\" width=\"180\" height=\"344\" \/><\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"64%\"><b>Mehrverkehr<br \/>\n<\/b>Am n\u00e4chsten Morgen staunen wir nicht schlecht. Im Zentrum ist Markt und wir treffen unsere Wirtin, die uns ihr Kleidergesch\u00e4ft und ihre zweite Gastst\u00e4tte zeigt. Eine sehr arbeitsame Person!<br \/>\nNach unserem morgendlichen Einkauf folgen wir wieder dem Damm, der gut befahrbar ist. Die ersten km sind ungeteert, danach mit neuem Belag fast perfekt!<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"100%\">In Baja fahren wir \u00fcber den Hauptplatz, an welchem das\u00a0<a href=\"http:\/\/www.hoteltelnet.hu\/de\/duna-wellness-hotel-baja\/#top\">Hotel Duna<\/a>liegt. Wir folgen der &#8222;51&#8220; um kurz vor Ortsende nach rechts, Richtung Szeremle abzubiegen. Beim Dorfeingang wechseln wir wieder auf den Damm und lassen Szeremle links liegen.<\/p>\n<p>Bei Dunalfalva entschliessen wir uns auf die F\u00e4hre zu warten, um auf der rechten Donauseite weiter zu fahren. Diese Idee erweist sich als ein Flop. Die Strasse &#8222;56&#8220; ist recht stark befahren und w\u00e4hrend wir neben den Spurrinnen balancieren, donnern die Brummis an uns vorbei. Zudem sind die 15 km noch leicht h\u00fcgelig, etwas, was wir gar nicht mehr gewohnt sind.<\/p>\n<table id=\"table3\" border=\"0\" width=\"100%\">\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"351\"><a href=\"http:\/\/www.kradolfer.info\/images\/Fahrraeder.JPG\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/www.kradolfer.info\/images\/Fahrraeder_k.JPG\" width=\"350\" height=\"262\" border=\"0\" \/><\/a><\/td>\n<td width=\"34\"><\/td>\n<td width=\"455\"><a href=\"http:\/\/www.kradolfer.info\/images\/Faehre.JPG\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/www.kradolfer.info\/images\/Faehre_k.JPG\" width=\"350\" height=\"262\" border=\"0\" \/><\/a><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"left\" width=\"351\"><b><span style=\"font-size: small;\">&#8230;und alle fahrt\u00fcchtig, wohlverstanden!<\/span><\/b><\/td>\n<td align=\"left\" width=\"34\"><\/td>\n<td align=\"left\" width=\"455\"><b><span style=\"font-size: small;\">Die Donauf\u00e4hre nach Dunaszekcs\u00f6<\/span><\/b><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Im Stadthaus von Mohacs erhalte ich einen kleinen Stadtplan mit den drei eingezeichneten Hotels. Wir entscheiden uns f\u00fcr das Sch\u00f6nste, dasjenige bei der F\u00e4hrstation und geniessen wieder einmal etwas Wohlstand.<br \/>\nUm dem l\u00e4stigen Lastwagenverkehr zu entgehen, beschliessen wir am Abend, unsere Reise direkt \u00fcber Serbien fortzusetzen und nicht wie eigentlich geplant durch Kroatien und dann nach Novi Sad.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" valign=\"top\" bgcolor=\"#FFFF99\" width=\"100%\"><b>Mohacs (F\u00e4hre) &#8211; Sombor (SCG) (9. Etappe, Mi 6.7.2005, 3:20 h, ca. 54 km)<\/b><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"100%\">\n<p align=\"left\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/www.kradolfer.info\/images\/etap9.jpg\" width=\"371\" height=\"139\" \/><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"100%\"><b>Durchs ruhige Grenzland nach Serbien<br \/>\n<\/b>Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck geht es zuerst einmal mit der F\u00e4hre, direkt neben dem Hotel, zur\u00fcck ans linke Ufer. Die Nebenstrassen sind wie leergefegt und wir geniessen bei angenehmem Wetter die Fahrt zur Grenzstation bei Back Breg. Wie auf der ganzen Reise sind die Zollbeamten auch hier sehr freundlich, nachdem sie uns \u00fcber unser Reiseziel ausgefragt haben. Wir wechseln noch etwas serbischen Geld und erhalten noch einen Prospekt \u00fcber Sombor (unser heutiges Ziel) in die Hand gedr\u00fcckt.Wir sind schon kurz nach Mittag in Sombor und haben das Hotel im Zentrum schnell gefunden. Es befindet sich im h\u00f6chsten Geb\u00e4ude und heisst neu &#8222;Internacional&#8220;\u00a0 (fr\u00fcher Sloboda). Die Sanierung ist in vollem Gang und wir erhalten ein sch\u00f6nes Zimmer in einem der obersten Stockwerke. Die Fahrt mit dem Lift entpuppt sich als ein Erlebnis f\u00fcr sich. Die Kabine hat auf beide Seiten Ausg\u00e4nge. Klappt\u00fcren sollen sichern, dass man nicht am Schacht h\u00e4ngen bleibt. Nur, nach der Wahl des Stockwerks, m\u00fcssen beide Klappen Richtung Schacht gedr\u00fcckt werden, damit der Lift nicht mangels Kontakten stehen bleibt. Dank meiner Spannweite geht alles glatt.<\/p>\n<table id=\"table4\" border=\"0\" width=\"100%\">\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"351\"><a href=\"http:\/\/www.kradolfer.info\/images\/Grenze.JPG\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/www.kradolfer.info\/images\/Grenze_k.JPG\" width=\"350\" height=\"262\" border=\"0\" \/><\/a><\/td>\n<td width=\"34\"><\/td>\n<td width=\"455\"><a href=\"http:\/\/www.kradolfer.info\/images\/Sombor.JPG\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/www.kradolfer.info\/images\/Sombor_k.JPG\" width=\"350\" height=\"262\" border=\"0\" \/><\/a><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"left\" width=\"351\"><b><span style=\"font-size: small;\">An der Grenze Ungarn\/Serbien<\/span><\/b><\/td>\n<td align=\"left\" width=\"34\"><\/td>\n<td align=\"left\" width=\"455\"><b><span style=\"font-size: small;\">Kommt der Formel 1-Nachwuchs bald aus Sombor?<\/span><\/b><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Ein Teil des Zentrums ist den Fussg\u00e4ngern vorbehalten und so geniessen wir den Stadtrundgang und die schon fast s\u00fcdl\u00e4ndische Atmosph\u00e4re in den Strassencaf\u00e9s.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" valign=\"top\" bgcolor=\"#FFFF99\" width=\"100%\"><b>Sombor &#8211; Bac &#8211; Karadesovo (10. Etappe, Do 7.7.2005, 4:00 h, ca. 60 km)<\/b><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"36%\">\n<p align=\"left\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft\" src=\"http:\/\/www.kradolfer.info\/images\/etap10.jpg\" width=\"237\" height=\"320\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"64%\"><b>Keine besonderen Vorkommnisse<br \/>\n<\/b>Ueber diesen Tag weiss ich eigentlich nicht allzu viel zu erz\u00e4hlen. Wir haben unsere Kilometer abgespult und ab Mittag nach einer Unterkunft Ausschau gehalten.Bei Bac wartet Doris wieder am Dorfrand, w\u00e4hrend ich mich auf die Suche nach einem Hotel mache. Ein Wegweiser schickt mich ans andere Dorfende, wo ich bei einem sch\u00f6nen Restaurant &#8222;anklopfe&#8220;.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"100%\">Die schicken mich leider drei H\u00e4user weiter, wo tats\u00e4chlich so etwas wie eine Pension steht (sie heisst Jagdhaus oder so \u00e4hnlich). Drei M\u00e4nner sitzen herum und zwei zeigen mir ein sehr schmuddliges Zimmer. Die Nasszelle sieht noch schlimmer aus. Auf meine Frage nach dem Preis entsteht eine l\u00e4ngere Diskussion auf serbisch bis mir 20 Euro pro Person ohne Fr\u00fchst\u00fcck angeboten werden.<br \/>\nWir entscheiden uns weiterzufahren und stossen bald auf ein Feriencamp, wo wir zum gleichen Preis ein ganzes 3-Zimmer Holzhaus f\u00fcr uns allein bekommen.<\/p>\n<table id=\"table5\" border=\"0\" width=\"100%\">\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"351\"><a href=\"http:\/\/www.kradolfer.info\/images\/Lehmsteine.JPG\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/www.kradolfer.info\/images\/Lehmsteine_k.JPG\" width=\"350\" height=\"262\" border=\"0\" \/><\/a><\/td>\n<td width=\"34\"><\/td>\n<td width=\"455\"><a href=\"http:\/\/www.kradolfer.info\/images\/Campinghaus.JPG\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/www.kradolfer.info\/images\/Campinghaus_k.JPG\" width=\"350\" height=\"262\" border=\"0\" \/><\/a><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"left\" width=\"351\"><b><span style=\"font-size: small;\">Hier wird Baumaterial getrocknet<\/span><\/b><\/td>\n<td align=\"left\" width=\"34\"><\/td>\n<td align=\"left\" width=\"455\"><b><span style=\"font-size: small;\">Ein ganzes Haus f\u00fcr uns<\/span><\/b><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" valign=\"top\" bgcolor=\"#FFFF99\" width=\"100%\"><b>Karadesovo &#8211; (querfeldein) &#8211; Novi Sad (11. Etappe, Fr 8.7.2005, 5:20 h, ca. 66 km)<\/b><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"100%\">\n<p align=\"left\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/www.kradolfer.info\/images\/etap11.jpg\" width=\"336\" height=\"94\" \/><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"100%\"><b>Querfeldein<br \/>\n<\/b>Es hat auf unserer Reise ab und zu langweilige Tage gegeben. Dieser geh\u00f6rt definitiv nicht dazu. Wir machen uns fr\u00fch auf den Weg, mit der Absicht, Novi Sad noch vor dem Mittag zu erreichen. Doch aus der gesch\u00e4tzten Fahrzeit von 3,5 Stunden wird nichts.Gem\u00e4ss einer Karte gibt es eine Strasse von Tovarisevo nach Silbas, die uns einen Umweg ersparen k\u00f6nnte. Da die Nebenstrassen h\u00e4ufig nicht beschildert sind, fragen wir, als wir das erste Mal unsicher sind, noch jemanden. Aufgrund des GPS merken wir, dass die Richtung falsch ist, und wir zu n\u00f6rdlich kommen. Jeder normale Mensch w\u00e4re jetzt einfach umgekehrt, aber was heisst schon normal.<br \/>\nMit Hilfe des GPS wissen wir zwar immer wo wir sind, nur die Wege werden zu Pfaden und h\u00f6ren bei einer Bahnlinie ganz auf. Wir buckeln unsere Last \u00fcber den Bahndamm und stossen bald wieder auf Pfade, die sich in Wege verbreitern und nach anderthalb Stunden haben wir die 8 km zur gew\u00fcnschten Strasse tats\u00e4chlich geschafft!<\/p>\n<table id=\"table6\" border=\"0\" width=\"100%\">\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"351\"><a href=\"http:\/\/www.kradolfer.info\/images\/Querfeldein.JPG\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/www.kradolfer.info\/images\/Querfeldein_k.JPG\" width=\"350\" height=\"262\" border=\"0\" \/><\/a><\/td>\n<td width=\"34\"><\/td>\n<td width=\"455\"><a href=\"http:\/\/www.kradolfer.info\/images\/NoviSad.JPG\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/www.kradolfer.info\/images\/NoviSad_k.JPG\" width=\"350\" height=\"262\" border=\"0\" \/><\/a><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"left\" width=\"351\"><b><span style=\"font-size: small;\">Pl\u00f6tzlich war der Weg verschwunden<\/span><\/b><\/td>\n<td align=\"left\" width=\"34\"><\/td>\n<td align=\"left\" width=\"455\"><b><span style=\"font-size: small;\">Abend in Novi Sad<\/span><\/b><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>M\u00fcde erreichen wir am Nachmittag\u00a0<a href=\"http:\/\/www.novisadtourism.com\/NoviSad.aspx?id=1&amp;jez=2&amp;selection=0&amp;podselection=0\">Novi Sad<\/a>, eine ziemlich lebhafte Stadt. Eigentlich haben wir geplant im Zentrum im Hotel Vojvodina zu n\u00e4chtigen. Wegen eines grossen\u00a0<a href=\"http:\/\/eng.exitfest.org\/\">Musik-Festivals<\/a>\u00a0ist alles besetzt und wir landen im\u00a0<a href=\"http:\/\/www.hotelparkns.com\/\">Hotel Park<\/a>, einer guten Adresse in Novi Sad, und erst noch zu einem vern\u00fcnftigen Preis.<br \/>\nWir spazieren am Abend noch in der sehr belebten Innenstadt und finden in einer Seitenstrasse ein ruhiges Restaurant. Wie immer an Ruhetagen schlafen wir am n\u00e4chsten Morgen aus, bevor wir uns zu einer Stadtbesichtigung auf den Weg machen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>2. Woche (von Budapest nach Novi Sad, ca. 406 km) Nach einer Woche genauer und detaillierter Angaben aus dem bikeline-F\u00fchrer sind wir nun f\u00fcr die kommenden Wochen auf unsere eigenen gesammelten Notizen (Dank an die diversen ReiseberichterstatterInnen!) angewiesen. 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